P.E.N. Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland

Christine Koschel
1936 in Breslau geboren
1944 Flucht aus Schlesien, Internatsaufenthalt
1954 Englandaufenthalt
1955 – 64 Regieassistentin bei Theater und Film in München
1963 Lesung bei der Gruppe 47 in Saulgau
1964 Berlin Stipendium des Bundesverbandes der Deutschen Industrie
1965 Lebt als freie Autorin teilweise in Rom
1979 – 81 Textkritische Registratur des gesamten literarischen Nachlasses von Ingeborg Bachmann für die Nationalbibliothek Wien (mit Inge von Weidenbaum)
1982 Vorlesungen über Ingeborg Bachmann in Oxford, Bristol und Cardiff
1983 Hieronymus–Ring (mit Inge von Weidenbaum) für die Übersetzung des ANTIPHON von Djuna Barnes
1987 Stipendium des Stuttgarter Schriftstellerhauses
1993 Sonderpreis des KULTURPREIS SCHLESIEN des Landes Niedersachsen
Auswahlbibliographie
Veröffentlichungen (Lyrik):
1961 Den Windschädel tragen
1966 Phahlfuga
1975 Zeit von der Schaukel zu springen
1992 Das Ende der Taube
2000 Ein Mikroskopisch kleiner Riss
Als Mitherausgeberin:
1978 Ingeborg Bachmann: Werke in IV Bänden
1983 Wir müssen wahre Worte finden, Ingeborg Bachmann in Interviews und Gesprächen
1986 Dass noch tausend und ein Morgen wird, Auswahlband Ingeborg Bachmann
1988 Kein Objektives Urteil – Nur ein Lebendiges, zur Rezeption des Werkes von Ingeborg Bachmann
Übersetzungen in Zusammenarbeit mit Inge von Weidenbaum:
1970 Oscar Wilde: Das Bildnis des Dorian Gray, Essay in Werken
1972 Djuna Barnes: Antiphon, Drama in Versen
1972 Bernhard Shaw: Die Goldenen Tage des guten König Karl, Phantastische Fabeln
Übersetzungen:
1998 Das Postume Tagebuch 1 von Eugenio Montale
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