P.E.N. Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland
Herta Müller würdigt Einsatz des PEN
zum Tag des inhaftierten Schriftstellers
Am Abend des 15. November 2009, dem Tag des inhaftierten Schriftstellers, fand im Literaturhaus Berlin (http://www.literaturhaus-berlin.de/) eine Veranstaltung des PEN-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland zu dem Thema “Russland und das freie Wort“ statt.
Der Tag des inhaftierten Schriftstellers wurde erstmals 1981 vom Internationalen PEN ausgerufen, um auf die bedrohliche Lage verfolgter Autoren und Journalisten in aller Welt aufmerksam zu machen.
Im vergangenen Jahr widmete sich das PEN-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland der Situation in China, dieses Jahr stand die prekäre Lage der Menschenrechte in Russland im Mittelpunkt, insbesondere die stark eingeschränkte Meinungsfreiheit für unabhängige, kritische Journalisten die nicht nur staatlichen Repressionen ausgesetzt sind, sondern auch mit Mordanschlägen zu rechnen haben, deren Aufklärung amtlicherseits verschleppt wird.
An der musikalisch umrahmten Veranstaltung beteiligt waren Günter Nooke, Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung, Ernest Wichner, Leiter des Literaturhauses, Freya Klier, Writers-in-Prison-Beauftragte des PEN-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland, Doris Liebermann, Autorin, Boris Schapiro Autor, Vera Ammer, Memorial Deutschland, und Konstantin Asadowski, Präsident des PEN-Zentrums St. Petersburg.
Herta Müller, die diesjährige Literaturnobelpreisträgerin, war an diesem Abend zugegen, um ihre Solidarität mit den in Russland verfolgten Autoren zu bezeugen.
Freya Klier für den Vorstand des PEN-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland
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