Mitglieder
Verzeichnis der Mitglieder
Hier finden Sie eine Auflistung unserer Mitglieder mit kurzen Anrissen zu deren Biographien. Bei Interesse können Sie einfach weiterlesen. Für alle, die es eilig haben, oder sich nur einen Überblick verschaffen wollen, geht es hier zur Schnellübersicht.
Peter Finkelgruen
Peter Finkelgruen wurde am 9. März 1942 in Shanghai, im Stadtteil Hongkew, geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Prag und, nach dem Tod der Mutter, in Haifa. Peter Finkelgruen studierte Wissenschaft, Soziologie und Geschichte in Freiburg, Bonn und Köln, arbeitete anschließend für die Deutsche Welle und verschiedene Zeitschriften. 1992 und 1997 veröffentlichte er die beiden autobiographischen Bücher "Haus Deutschland" und Erlkönigs Reich".Erica Fischer
Erica Fischer wurde 1943 im englischen Exil ihrer Eltern geboren, die nach dem Krieg mit ihren beiden Kindern nach Österreich zurückkehrten, wo Erica Fischer später Sprachen studierte und zu einer der Gründerinnen der Neuen Frauenbewegung Österreichs wurde. Seit 1988 lebt sie als freie Schriftstellerin und Übersetzerin in Deutschland, seit 1994 in Berlin.
Ihre dokumentarische Erzählung «Aimée & Jaguar» (1994) wurde ein Bestseller, in zwanzig Sprachen übersetzt und verfilmt. 2003 erschien «Die Wertheims» (gemeinsam mit Simone Ladwig-Winters), 2007 «Himmelstraße», die vielbeachtete Lebensgeschichte der Autorin. 2008 wurde Erica Fischer mit der Hedwig-Dohm-Urkunde des Journalistinnenbundes geehrt.
Uwe Friesel
Geboren 1939 in Braunschweig, lebt heute, nach italienischen Jahren in der Nähe von Rom, als freier Autor in Stockholm und im Wendland. Er schreibt Gedichte, Erzählungen, Hörspiele und Romane, darunter Kriminalromane mit der Figur des frühpensionierten Kriminalrats Guido Blankenhorn, die auch Hauptperson in vier NDR–Hörspielen ist. Dagmar Galin
Geboren 1931 in Berlin als Dagmar Ruh. Studium der Ethnologie, Indologie und vorkolumbischen Amerikanistik. Dr. phil. der Freien Universität Berlin. Assistentin am Völkerkundemuseum Berlin. 1961 Übersiedlung nach Paris. Dozentin am Goethe-Institut Paris und am Goethe-Institut Toulouse. Direktorin am Goethe-Institut Toulouse. Gleichzeitig Arbeit als freie Journalistin für die französische, deutsche und italienische Presse. Mitarbeit bei “Reporter ohne Grenzen”, Interventionen: Türkei, Bosnien, Weißrußland. Mehrfache Aufenthalte in Israel und Palästina; Reportagen, Dokumentarfilm und im Auftrag von Terre des Hommes France. Bis zur Pensionierung Professorin an der Universität von Limoges, Faculté des Lettres. Stefanie Golisch
Stefanie Golisch, geb. 29. Juli 1961 in Detmold, ist eine in Italien lebende deutsche Autorin, Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin. Golisch studierte nach ihrem Abitur von 1981 bis 1986 Germanistik in Bonn und Hannover und promovierte 1991 über Uwe Johnsons Jahrestage (Geschichte, Utopie, Ästhetik. Untersuchungen zu Uwe Johnsons ”Jahrestagen“. Hannover, 1991). 1987 zog sie nach Italien und war dort als Deutschlehrerin, literarische Gutachterin und Übersetzerin tätig. Seit 1991 arbeitet sie freiberuflich als Literaturwissenschaftlerin, Übersetzerin und Autorin; in der Zeit von 1995 bis 2003 hatte sie einen Lehrauftrag für ”Neue Deutsche Literatur“ an der Universität Bergamo. Sie lebt in Monza, ist verheiratet und hat eine Tochter. Veit Heinichen
Veit Heinichen, geboren 1957 in Villingen-Schwenningen, Kriminalschriftsteller, arbeitete nach dem Studium der Betriebwirtschaftslehre als Buchhändler und für verschiedene Verlage. 1994 war er Mitbegründer des Berlin Verlags und bis 1999 dessen Geschäftsführer. Er kam 1980 zum ersten Mal ins italienische Triest, wo er heute lebt und wo auch die Handlungen seiner Krimis um den Kommissar Proteo Laurenti spielen. Einige seiner Bücher wurden verfilmt.
Jürgen Heizmann
1958 in Freiburg geboren, verbrachte Jürgen Heizmann seine Jugend in einem Weindorf zwischen Freiburg und Basel. Er arbeitete zunächst als Produktionsassistent beim Walter Verlag in Olten (Schweiz) und studierte dann Germanistik und Komparatistik in Heidelberg und Montreal. Seit 1996 ist er Professor für Neuere deutsche Literatur an der Université de Montréal. Jürgen Heizmann veröffentlichte Bücher zu Joseph Roth, Hermann Broch und Thomas Chatterton und gab den Band The Power of Song. Encounters of Music and Poetry heraus.
Jost Hermand
Jost Hermand, geboren am 11. April 1930 in Kassel, ist Hochschullehrer für Literaturwissenschaft und Kulturgeschichte. 1940-45 Besuch des Paul-von-Hindenburg-Realgymnasiums in Berlin-Wilmersdorf. Als Zehnjähriger kam er durch die erweiterte Kinderlandverschickung nach Polen. 1946-49 Realgymnasium 1 in Kassel. 1950-56 studierte er an der Philipps-Universität Marburg Literatur, Philosophie, Geschichte und Kunstgeschichte (1955 Promotion, 1956 Staatsexamen). Seit 1958 lebt er in den Vereinigten Staaten, wo er lange Jahrzehnte Professor für Neuere Deutsche Literatur und Deutsche Kulturgeschichte an der University of Wisconsin in Madison war.
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