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Mitglieder

Verzeichnis der Mitglieder

Hier finden Sie eine Auflistung unserer Mitglieder mit kurzen Anrissen zu deren Biographien. Bei Interesse können Sie einfach weiterlesen. Für alle, die es eilig haben, oder sich nur einen Überblick verschaffen wollen, geht es hier zur Schnellübersicht.


Eugen Herman-Friede

Portrait von Eugen Herman-Friede Eugen Herman-Friede, geboren 1926 in Berlin, besuchte die jüdische Mittelschule bis zu deren Schließung im Jahre 1942 und studierte nach Kriegsende kurzzeitig an der Berliner Hochschule für bildende Kunst und an der Universität Rostock. 1953 zog er mit seiner Familie nach Kanada und eröffnet das erste deutsche Restaurant in Toronto. Nach drei Jahren kehrte Herman-Friede nach Deutschland zurück, wo er beim Strickwarenhändler Bleyle eine Anstellung fand. Dieser betraute ihn später mit dem Aufbau und der Geschäftsführung seiner italienischen Niederlassung. Ein Chemiekonzern mit Sitz in London und ein amerikanischer Bekleidungshersteller waren weitere berufliche Stationen.



Elisabeth Hoffmann

Portrait von Elisabeth Hofmann Geboren 1950 in Stockholm. Studium der Germanistik und Geschichte in Münster und Köln, Lehraufträge an der Universität und der Fachhochschule in Köln. Seit 1996 Gymnasiallehrerin in Düsseldorf und Essen. Publikationen: Hrsg. : Elisabeth Langgässer, Briefe 1924–1950. 2 Bände. Claassen. Düsseldorf 1990. Was unterscheidet diese Frau von anderen Frauen. Weiblichkeit, Jüdischsein und Gesellschaft in der Erzählung "Eine jüdische Mutter". In: Widerstehen im Wort. Studien zu den Dichtungen Gertrud Kolmars. Hg. von Karin Lorenz–Lindemann. Wallstein–Verlag. Göttingen 1996. Seite 105–127.



Barbara Honigmann

Geboren 1949 in Ost–Berlin, nach der Rückkehr der Eltern aus der englischen Emigration. Nach dem Studium der Theaterwissenschaft Dramaturgin und Regisseurin. Seit 1976 freischaffende Schriftstellerin und Malerin. Zwei Kinder. 1984 Ausreise aus der DDR und Übersiedlung nach Straßburg.



Hans-Otto Horch

Geboren 1944. Nach einem Studium der Germanistik, Philosophie und Musikwissenschaft in Tübingen und Aachen 1974 Promotion, 1984 Habilitation im Fach Neuere deutsche Literaturgeschichte. 1992 Berufung als Universitätsprofessor für das neu etablierte Lehr– und Forschungsgebiet Deutsch–jüdische Literaturgeschichte ("Ludwig Strauß–Professur") am Germanistischen Institut der RWTH Aachen.



Irmgard Hunt

Irmgard Hunt wurde im fünften Jahr des zweiten Weltkriegs in Hirschberg/Schlesien (Jelena Gora/Polen) geboren, wuchs in Westdeutschland auf und wanderte kurz nach dem Abitur nach Amerika aus. Sie verfaßte Gedichte und Prosa (Schwebeworte, St. Michael, 1981; Pazifische Elegie, Wien, 1988; Hier. Auf der Erde, Vermillion, 1991 und Out of My Element, Philadelphia, 2005), sowie wissenschaftliche Studien über Ingeborg Bachmann, Günter Grass, Urs Jaeggi, Christa Wolf.



Zoë Jenny

Schweizer Schriftstellerin, geboren am 16. März 1974 in Basel als Tochter des Verlegers Matthyas Jenny und einer Malerin, wuchs in Basel, in Griechenland und in Carona im Tessin auf. 1997 erschien ihr erster Roman Das Blütenstaubzimmer, der weltweit in siebenundzwanzig Sprachen übersetzt wurde. Sie unternahm ausgedehnte Vortragsreisen in die Vereinigten Staaten, nach China und Japan. Zeitweise lebte sie in New York und in Berlin. 1999 schrieb sie das Drehbuch für den Kurzfilm In Nuce. Ein Filmpoem, den sie gemeinsam mit ihrem Bruder, dem Kunstmaler Caspar Jenny, realisierte. 2002 war sie Preisrichterin am Internationalen Filmfestival von Locarno. Sie war Kolumnistin für Die Zeit, die Financial Times und die Schweizer Illustrierte. Seit 2003 lebt sie in London.



Peter Stefan Jungk

geboren am 19. Dezember 1952 als Sohn des Zukunftsforschers Robert Jungk in Santa Monica, Kalifornien, wuchs zunächst in den Vereinigten Staaten und nach 1957 in Wien auf. In Berlin besuchte er von 1968 bis 1970 die Rudolf-Steiner-Schule, von 1970 bis zu seiner Matura 1972 lebte er in Salzburg. 1973 arbeitete er als Regieassistent am Basler Theater. Von 1974 bis 1976 studierte er am American Film Institute in Los Angeles. Von 1976 bis 1979 war er wieder in Salzburg ansässig. 1977 wirkte er als Peter Handkes Regieassistent bei der Verfilmung von Handkes Die linkshändige Frau mit. 1980 besuchte der gebürtige Jude Jungk eine Thoraschule in Jerusalem. 1981 übersiedelte er erneut nach Wien. Seit 1988 lebt er mit seiner Frau, der Fotografin Lillian Birnbaum, in Paris.



Anna Patricia Kahn

Anna-Patricia Kahn, geboren und aufgewachsen in Paris, ist Autorin und Psychologin. Von 1997 bis 2001 berichtete sie für die Zeitschrift FOCUS aus Jerusalem, ab 2001 war sie Media Communication Adviser für die UNO-Blauhelme im Nahen Osten. Seit 2002 lebt sie in Paris und ist dort als Psychoanalytikerin tätig. In ihrer Familiengeschichte ist die Geschichte des europäischen Judentums stets präsent, sie selbst lebte und arbeitete in Jerusalem, München und Paris.



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