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Mitglieder

Verzeichnis der Mitglieder

Hier finden Sie eine Auflistung unserer Mitglieder mit kurzen Anrissen zu deren Biographien. Bei Interesse können Sie einfach weiterlesen. Für alle, die es eilig haben, oder sich nur einen Überblick verschaffen wollen, geht es hier zur Schnellübersicht.


Irmgard Hunt

Irmgard Hunt wurde im fünften Jahr des zweiten Weltkriegs in Hirschberg/Schlesien (Jelena Gora/Polen) geboren, wuchs in Westdeutschland auf und wanderte kurz nach dem Abitur nach Amerika aus. Sie verfaßte Gedichte und Prosa (Schwebeworte, St. Michael, 1981; Pazifische Elegie, Wien, 1988; Hier. Auf der Erde, Vermillion, 1991 und Out of My Element, Philadelphia, 2005), sowie wissenschaftliche Studien über Ingeborg Bachmann, Günter Grass, Urs Jaeggi, Christa Wolf.



Zoë Jenny

Schweizer Schriftstellerin, geboren am 16. März 1974 in Basel als Tochter des Verlegers Matthyas Jenny und einer Malerin, wuchs in Basel, in Griechenland und in Carona im Tessin auf. 1997 erschien ihr erster Roman Das Blütenstaubzimmer, der weltweit in siebenundzwanzig Sprachen übersetzt wurde. Sie unternahm ausgedehnte Vortragsreisen in die Vereinigten Staaten, nach China und Japan. Zeitweise lebte sie in New York und in Berlin. 1999 schrieb sie das Drehbuch für den Kurzfilm In Nuce. Ein Filmpoem, den sie gemeinsam mit ihrem Bruder, dem Kunstmaler Caspar Jenny, realisierte. 2002 war sie Preisrichterin am Internationalen Filmfestival von Locarno. Sie war Kolumnistin für Die Zeit, die Financial Times und die Schweizer Illustrierte. Seit 2003 lebt sie in London.



Manfred Keune

Born in Solingen in 1936 where he lived during the years of World War II and the immediate post–war era. In 1957 he went to the USA, eventually studied there and wrote a dissertation on Theodor Fontane. He is now an Associate Professor Emeritus of German Studies at The Pennsylvania State University. Besides writing poetry and doing translations, he published essays and articles on Lion Feuchtwanger, Theodor Fontane, Günter Kunert, Fritz Reuter and B. Traven. He co–edited and contributed to the books The Berlin Wall – Symbol and Reality and Kunert Werkstatt. His current residence is Cape Coral, Florida.



Abbas Khider

Abbas KhiderAbbas Khider wurde 1973 in Bagdad geboren. Er wurde schon mit 19 Jahren wegen seiner politischen Aktivitäten verhaftet. Nach seiner Entlassung floh er 1996 aus dem Irak und hielt sich als „illegaler“ Flüchtling in verschiedenen Ländern auf. Seit 2000 lebt er in Deutschland und studierte Literatur und Philosophie in München und Potsdam. Er veröffentlichte bisher Lyrik in verschiedenen Publikationen und außerdem das Sachbuch „Khakismus – Intellektuelle Verbrechen im Irak“ im Kölner Al-Kamel Verlag. Sein erster Roman „Der falsche Inder“ erschien 2008 in der Edition Nautilus. Zurzeit lebt Abbas Khider in Berlin.



Freya Klier

Portrait von Freya Klier 1950 in Dresden geboren, Schriftstellerin und Filmemacherin. Als Theaterregisseurin erhielt sie 1984 einen Staatspreis – als Mitbegründerin der kirchlichen Friedensbewegung in der DDR ein Jahr später Berufsverbot. Nach scharfen Verfolgungen durch die Staatsicherheit wurde Freya Klier 1988 verhaftet und zwangsweise ausgebürgert. Seither Berlin (West). Ihre zahlreichen Bücher und Filme behandeln vorrangig Themen des Nationalsozialismus, der DDR-Diktatur sowie deren Nachwirkungen.



Reinhard Klimmt

Portrait von Reinhard Klimmt Am 16. August 1942 in Berlin geboren. Nach kurzen Aufenthalten auf Rügen und im Emsland zog die Familie nach Engter bei Osnabrück. 1962 Abitur in Osnabrück. Geschichtsstudium in Saarbrücken. Seit 1964 Mitglied der SPD, viele Parteifunktionen: Landesvorsitzender der Jungsozialisten, Kreisvorsitzender der SPD in Saarbrücken, Landesvorsitzender im Saarland, Mitglied des Parteivorstandes, Vorsitzender der Medienkommission beim SPD-Parteivorstand, Mitglied der Grundsatzprogrammkommission der SPD.



Christine Koschel

Portrait von Christine Koschel Christine Koschel wurde 1936 in Breslau geboren. Sie war 9 Jahre jung, als der Krieg zu Ende ging. 1944 floh sie mit ihrer Mutter aus Schlesien. Mitte der fünfziger Jahre lebte sie einige Zeit in England. Zwischen 1955 und 1964 arbeitete sie in München als Regieassistentin bei Theater, Film und Fernsehen. 1963 durfte sie in Saugrau im Kreis der einflussreichen Gruppe 47 lesen. Anschließend ging sie nach Berlin; seit 1965 lebt sie in Rom. Als enge Freundin von Ingeborg Bachmann besorgte sie nach deren Tod gemeinsam mit Inge von Weidenbaum die textkritische Registratur des gesamten literarischen Nachlasses von Bachmann.



Günter Kunert

Portrait von Günter Kunert Geboren 1929 in Berlin; 1946 – 48 Hochschule für angewandte Kunst in Berlin–Weißensee; 1947 erste Gedichte; 1949 Eintritt in die SED; 1950 Teilnahme am ersten Schriftstellerlehrgang des „Deutschen Schriftstellerverbandes“ in Bad Saarow; 1952 Umzug nach Berlin–Treptow; Mitarbeit an verschiedenen Zeitschriften u.a. Eulenspiegel, Frischer Wind; Arbeiten für Film, Fernsehen und Rundfunk; 1972 Visiting Associate Professor an der University of Texas, Austin; 1975 Writer in Residence and er University of Warwick; 1976 Juror für den Books Abroad/Neustadt–Prize in Norm Oklahoma; Mitunterzeichner der Biermann–Petition; 1977 Ausschluss aus der SED; 1979 Ausreise in die BRD.



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