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Mitglieder

Verzeichnis der Mitglieder

Hier finden Sie eine Auflistung unserer Mitglieder mit kurzen Anrissen zu deren Biographien. Bei Interesse können Sie einfach weiterlesen. Für alle, die es eilig haben, oder sich nur einen Überblick verschaffen wollen, geht es hier zur Schnellübersicht.


Georg Stefan Troller

Portrait von Georg Stefan Troller Geboren in Wien, Dezember 1921, als Sohn eines jüdischen Kaufmanns. 1938 ausgewandert über Prag, Marseille und Casablanca in die USA. 1943 – 1946 amerikanischer Soldat, zuletzt Besatzer in Deutschland. 1946 – 1949 literarisches Studium an der Universität von Kalifornien und der Columbia in New York. Danach zurück nach Europa. Lebt seit 1949 in Paris. Rundfunkreporter für alle deutschen Sender. Seit 1957 auch Fernsehen.



Tomi Ungerer

Tomi Ungerer (eigentlich Jean-Thomas Ungerer), geb. am 28. November 1931 in Straßburg als vierter und jüngster Sohn des Uhrmachers Théodore Ungerer und der oberrheinischen Industriellentochter Alice, geb. Essler, ist als Grafiker und als Autor und Illustrator von Bilderbüchern für Kinder und Erwachsene bekannt. Sein Vater, der sich auch als Künstler und Historiker betätigte, starb an den Folgen einer Blutvergiftung, als Tomi vier Jahre alt war. Später sollte Ungerer einige Bilderbücher ausdrücklich vierjährigen Kindern widmen. Nach dem Tod des Vaters zog die Mutter mit Tomi und seinen drei Geschwistern zurück zu ihrem Elternhaus nach Logelbach bei Colmar. Dort wuchs er in einer behüteten und warmherzigen Atmosphäre auf.



Fred Viebahn

Portrait von Fred Viebahn Fred Viebahn, 1947 in Gummersbach geboren und in Köln aufgewachsen, hat seit 1981 seinen ständigen Wohnsitz in den USA. 1969 wurde sein erster Roman, Die schwarzen Tauben, zum "Buch des Monats" gewählt. Neben mehreren anderen Auszeichnungen erhielt er 1973 den Förderpreis der Stadt Köln, 1976 ein Villa–Massimo–Stipendium, ebenfalls 1976 ein Fulbright–Stipendium als Gastautor an der University of Iowa, wo er seine zukünftige Frau Rita Dove kennenlernte, und 1979 eine Mishkenot Sha'ananim–Residenz der Jerusalem Foundation. Von 1974 bis 1976 gehörte er dem Bundesvorstand des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS) an. The Stain, die revidierte amerikanische Fassung seines in Deutschland 1979 veröffentlichten Romans Die Fesseln der Freiheit, erschien 1988.



Deborah Vietor-Engländer

Portrait von Deborah Vietor-Engländer Geboren und aufgewachsen in London. Studium an der Universität London, B.A. Tätigkeit beim BBC German Service und an der Polytechnic of Central London. Forschungsarbeit an der Fontane–Briefausgabe. Promotion in Tübingen. Bis 1992 an der Universität des Saarlandes, seitdem an der Technischen Universität Darmstadt.



Christina Viragh

Geboren am 23. Januar 1953 in Budapest, emigierte Christina Viragh 1960 in die Schweiz und besuchte das Gymnasium der Kantonsschule Luzern. Nach der Matura studierte sie 1973-74 Kunstgeschichte sowie französische und englische Literatur an der Universität Fribourg, ab 1974-80 Philosophie, französische und deutsche Literatur an der Universität Lausanne, wo sie mit Licence ès lettres (Lic.phil.I) abschloß.



Friedrich Voit

geboren 1947 in Heidelberg, seit 1978 in Neuseeland, wo er als Germanist an der University of Auckland lehrt. Forschungs– und Publikationsschwerpunkt deutschsprachige Gegenwartsliteratur, literarisches leben um 1800 und deutsch–jüdische Exilliteratur nach 1933. Herausgabe der Werke von Gerson Stern (Böschen Verlag, Siegen) seit 1999, Monographie zum Leben und Werk Karl Wolfskehl im europäischen und neuseeländischen Exil, 2005. Lebt in Auckland, Neuseeland.



Inge von Weidenbaum

Portrait von Inge von Weidenbaum Geboren in Kaschau (Kosice) / Slowakei. Juni 1945 Vertreibung. Kindheit, Schule und Studium in München. Seit 1963 Lektorin, Übersetzerin, Herausgeberin, Autorin. Arbeit für die Verlage Piper, Hanser, Fink in München. Sowie Suhrkamp & Insel in Frankfurt a.Main, Diogenes in Zürich, Wassmann aus Bremen, Wagenbach in Berlin, Edizione SE in Mailand u.a. Dozentin für "Neuere und Zeitgenössische Deutsche Literatur" an den Universitäten Gabriele d´Annunzio, Pescara (1983 – 89) und Cassino (1997 – 2000).



Ruth Weiss

Portrait von Ruth Weiss Geboren 1924 in Fürth, musste mit ihrer jüdischen Familie 1936 nach Südafrika emigrieren. Die Familie lässt sich in Johannesburg nieder. Nach Tätigkeit in einem Anwaltsbüro, bei einer Versicherung und einem Verlag, begann sie 1954 für verschiedene internationale Zeitungen und Zeitschriften zu schreiben. Sie setzt sich als Journalistin in Südafrika gegen die Apartheid ein, schreibt gegen das Apartheidssystem. In Südafrika wird sie zur Persona non grata erklärt und darf nicht mehr nach Südafrika reisen. Dann Tätigkeit in Südrhodesien. Sie begleitete die Unabhängigkeit Zimbabwes, verlässt auch dieses Land, lebt dann in England, Deutschland und Sambia. Ruth Weiss bereiste fast alle Länder Afrikas. 1989 lebt sie auf der Isle of Wight.



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