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Mitglieder

Verzeichnis der Mitglieder

Hier finden Sie eine Auflistung unserer Mitglieder mit kurzen Anrissen zu deren Biographien. Bei Interesse können Sie einfach weiterlesen. Für alle, die es eilig haben, oder sich nur einen Überblick verschaffen wollen, geht es hier zur Schnellübersicht.


Paul Tischler

Geboren am 21. März 1946 in Metzenseifen, Zips (heutige Slowakei), lebt seit dreißig Jahren in München. Er stammt aus einer Gegend unter der Hohen Tatra, der östlichen Slowakei, die zahlreiche literarisch und politische bedeutende Persönlichkeiten deutscher Sprache hervorgebracht hat, darunter der Verleger Samuel Fischer, die Schriftsteller Sándor Márai (eigentlich Sándor Károly Henrik Grosschmid de Mára, Pseudonym: Alexander Marai), Andreas Okopenko und Ilma Rakusa sowie der frühere Staatspräsident der Slowakei, Rudolf Schuster. Als freischaffender Schriftsteller, Journalist und Literaturhistoriker widmet sich Tischler insbesondere dieser literarischen Landschaft, aber auch der deutschsprachigen Literatur im Auslands überhaupt, etwa in Israel. Zahlreiche Beiträge in Zeitungen, Zeitschriften, Jahrbüchern und Lexika.



Stephen Tree

Stephen Tree wurde 1949 in Zürich geboren – daher der Akzent; sein Vater kam aus London – daher der Name. Er machte in der Schweiz Abitur und besuchte die Regieklasse der Schweizerischen Schauspielakademie Zürich. Danach kam er nach Deutschland, zuerst nach Bielefeld, dann an die Schaubühne Berlin, wo er mit Robert Wilson und Peter Stein zusammenarbeitete, u. a. bei der Komödie Der Streit von Pierre Carlet de Chamblain de Marivaux (dt. von Stephen Tree, 1982). Seit zwanzig Jahren freier Regisseur, Dramaturg, Übersetzer und Autor. Zahlreiche Features über literarische, musikalische, politische und sehr viele jüdische Themen.



Georg Stefan Troller

Portrait von Georg Stefan Troller Geboren in Wien, Dezember 1921, als Sohn eines jüdischen Kaufmanns. 1938 ausgewandert über Prag, Marseille und Casablanca in die USA. 1943 – 1946 amerikanischer Soldat, zuletzt Besatzer in Deutschland. 1946 – 1949 literarisches Studium an der Universität von Kalifornien und der Columbia in New York. Danach zurück nach Europa. Lebt seit 1949 in Paris. Rundfunkreporter für alle deutschen Sender. Seit 1957 auch Fernsehen.



Tomi Ungerer

Tomi Ungerer (eigentlich Jean-Thomas Ungerer), geb. am 28. November 1931 in Straßburg als vierter und jüngster Sohn des Uhrmachers Théodore Ungerer und der oberrheinischen Industriellentochter Alice, geb. Essler, ist als Grafiker und als Autor und Illustrator von Bilderbüchern für Kinder und Erwachsene bekannt. Sein Vater, der sich auch als Künstler und Historiker betätigte, starb an den Folgen einer Blutvergiftung, als Tomi vier Jahre alt war. Später sollte Ungerer einige Bilderbücher ausdrücklich vierjährigen Kindern widmen. Nach dem Tod des Vaters zog die Mutter mit Tomi und seinen drei Geschwistern zurück zu ihrem Elternhaus nach Logelbach bei Colmar. Dort wuchs er in einer behüteten und warmherzigen Atmosphäre auf.



Fred Viebahn

Portrait von Fred Viebahn Fred Viebahn, 1947 in Gummersbach geboren und in Köln aufgewachsen, hat seit 1981 seinen ständigen Wohnsitz in den USA. 1969 wurde sein erster Roman, Die schwarzen Tauben, zum "Buch des Monats" gewählt. Neben mehreren anderen Auszeichnungen erhielt er 1973 den Förderpreis der Stadt Köln, 1976 ein Villa–Massimo–Stipendium, ebenfalls 1976 ein Fulbright–Stipendium als Gastautor an der University of Iowa, wo er seine zukünftige Frau Rita Dove kennenlernte, und 1979 eine Mishkenot Sha'ananim–Residenz der Jerusalem Foundation. Von 1974 bis 1976 gehörte er dem Bundesvorstand des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS) an. The Stain, die revidierte amerikanische Fassung seines in Deutschland 1979 veröffentlichten Romans Die Fesseln der Freiheit, erschien 1988.



Deborah Vietor-Engländer

Portrait von Deborah Vietor-Engländer Geboren und aufgewachsen in London. Studium an der Universität London, B.A. Tätigkeit beim BBC German Service und an der Polytechnic of Central London. Forschungsarbeit an der Fontane–Briefausgabe. Promotion in Tübingen. Bis 1992 an der Universität des Saarlandes, seitdem an der Technischen Universität Darmstadt.



Christina Viragh

Geboren am 23. Januar 1953 in Budapest, emigierte Christina Viragh 1960 in die Schweiz und besuchte das Gymnasium der Kantonsschule Luzern. Nach der Matura studierte sie 1973-74 Kunstgeschichte sowie französische und englische Literatur an der Universität Fribourg, ab 1974-80 Philosophie, französische und deutsche Literatur an der Universität Lausanne, wo sie mit Licence ès lettres (Lic.phil.I) abschloß.



Friedrich Voit

geboren 1947 in Heidelberg, seit 1978 in Neuseeland, wo er als Germanist an der University of Auckland lehrt. Forschungs– und Publikationsschwerpunkt deutschsprachige Gegenwartsliteratur, literarisches leben um 1800 und deutsch–jüdische Exilliteratur nach 1933. Herausgabe der Werke von Gerson Stern (Böschen Verlag, Siegen) seit 1999, Monographie zum Leben und Werk Karl Wolfskehl im europäischen und neuseeländischen Exil, 2005. Lebt in Auckland, Neuseeland.



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