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Mitglieder

Verzeichnis der Mitglieder

Hier finden Sie eine Auflistung unserer Mitglieder mit kurzen Anrissen zu deren Biographien. Bei Interesse können Sie einfach weiterlesen. Für alle, die es eilig haben, oder sich nur einen Überblick verschaffen wollen, geht es hier zur Schnellübersicht.


Guy Stern

Portrait von Guy Stern Geboren 1922 in Hildesheim als Günther Stern. Emigrierte 1937 mit Hilfe eines Onkels aus St. Louis und des amerikanischen Konsuls in Hamburg als einziges Mitglied seiner fünfköpfigen Familie in die USA. Alle Bemühungen, seine Familie in die USA nachzuholen, scheiterten.



Gertje Suhr

Portrait von Gertje Suhr In Norddeutschland aufgewachsen. Studium der Germanistik, Romanistik, Geschichte und Psychologie in Tübingen, Freiburg und Lausanne (Schweiz). Abschluss mit einer Licence des Lettres, Université de Lausanne. Fortsetzung des Germanistik–Studiums an der Universität of Illinois, Chicago und Urbana–Champaign. Abschluß mit einer Dissertation über die Lyrik Heinrich Heines. Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller.



Axel Thormählen

Geboren am 11.12.1945 in Nordenham, aufgewachsen in Brake/Unterweser, zog nach Hamburg, wechselte 1969 nach Schweden, wohnt seitdem in Hamburg und Südschweden. Auslandssprecher im VS (Verband deutscher Schriftsteller). Viermal Jahresstipendien (1983, 1988, 1993, 1998 ) des schwedischen Schriftsteller–Fonds.



Paul Tischler

Geboren am 21. März 1946 in Metzenseifen, Zips (heutige Slowakei), lebt seit dreißig Jahren in München. Er stammt aus einer Gegend unter der Hohen Tatra, der östlichen Slowakei, die zahlreiche literarisch und politische bedeutende Persönlichkeiten deutscher Sprache hervorgebracht hat, darunter der Verleger Samuel Fischer, die Schriftsteller Sándor Márai (eigentlich Sándor Károly Henrik Grosschmid de Mára, Pseudonym: Alexander Marai), Andreas Okopenko und Ilma Rakusa sowie der frühere Staatspräsident der Slowakei, Rudolf Schuster. Als freischaffender Schriftsteller, Journalist und Literaturhistoriker widmet sich Tischler insbesondere dieser literarischen Landschaft, aber auch der deutschsprachigen Literatur im Auslands überhaupt, etwa in Israel. Zahlreiche Beiträge in Zeitungen, Zeitschriften, Jahrbüchern und Lexika.



Stephen Tree

Stephen Tree wurde 1949 in Zürich geboren – daher der Akzent; sein Vater kam aus London – daher der Name. Er machte in der Schweiz Abitur und besuchte die Regieklasse der Schweizerischen Schauspielakademie Zürich. Danach kam er nach Deutschland, zuerst nach Bielefeld, dann an die Schaubühne Berlin, wo er mit Robert Wilson und Peter Stein zusammenarbeitete, u. a. bei der Komödie Der Streit von Pierre Carlet de Chamblain de Marivaux (dt. von Stephen Tree, 1982). Seit zwanzig Jahren freier Regisseur, Dramaturg, Übersetzer und Autor. Zahlreiche Features über literarische, musikalische, politische und sehr viele jüdische Themen. Stephen Tree lebt in Berlin.



Georg Stefan Troller

Portrait von Georg Stefan Troller Geboren in Wien, Dezember 1921, als Sohn eines jüdischen Kaufmanns. 1938 ausgewandert über Prag, Marseille und Casablanca in die USA. 1943 – 1946 amerikanischer Soldat, zuletzt Besatzer in Deutschland. 1946 – 1949 literarisches Studium an der Universität von Kalifornien und der Columbia in New York. Danach zurück nach Europa. Lebt seit 1949 in Paris. Rundfunkreporter für alle deutschen Sender. Seit 1957 auch Fernsehen.



Tomi Ungerer

Tomi Ungerer (eigentlich Jean-Thomas Ungerer), geb. am 28. November 1931 in Straßburg als vierter und jüngster Sohn des Uhrmachers Théodore Ungerer und der oberrheinischen Industriellentochter Alice, geb. Essler, ist als Grafiker und als Autor und Illustrator von Bilderbüchern für Kinder und Erwachsene bekannt. Sein Vater, der sich auch als Künstler und Historiker betätigte, starb an den Folgen einer Blutvergiftung, als Tomi vier Jahre alt war. Später sollte Ungerer einige Bilderbücher ausdrücklich vierjährigen Kindern widmen. Nach dem Tod des Vaters zog die Mutter mit Tomi und seinen drei Geschwistern zurück zu ihrem Elternhaus nach Logelbach bei Colmar. Dort wuchs er in einer behüteten und warmherzigen Atmosphäre auf.



Fred Viebahn

Portrait von Fred Viebahn Fred Viebahn, 1947 in Gummersbach geboren und in Köln aufgewachsen, hat seit 1981 seinen ständigen Wohnsitz in den USA. 1969 wurde sein erster Roman, Die schwarzen Tauben, zum "Buch des Monats" gewählt. Neben mehreren anderen Auszeichnungen erhielt er 1973 den Förderpreis der Stadt Köln, 1976 ein Villa–Massimo–Stipendium, ebenfalls 1976 ein Fulbright–Stipendium als Gastautor an der University of Iowa, wo er seine zukünftige Frau Rita Dove kennenlernte, und 1979 eine Mishkenot Sha'ananim–Residenz der Jerusalem Foundation. Von 1974 bis 1976 gehörte er dem Bundesvorstand des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS) an. The Stain, die revidierte amerikanische Fassung seines in Deutschland 1979 veröffentlichten Romans Die Fesseln der Freiheit, erschien 1988.



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