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Mitglieder

Verzeichnis der Mitglieder

Hier finden Sie eine Auflistung unserer Mitglieder mit kurzen Anrissen zu deren Biographien. Bei Interesse können Sie einfach weiterlesen. Für alle, die es eilig haben, oder sich nur einen Überblick verschaffen wollen, geht es hier zur Schnellübersicht.


Fred Viebahn

Portrait von Fred Viebahn Fred Viebahn, 1947 in Gummersbach geboren und in Köln aufgewachsen, hat seit 1981 seinen ständigen Wohnsitz in den USA. 1969 wurde sein erster Roman, Die schwarzen Tauben, zum "Buch des Monats" gewählt. Neben mehreren anderen Auszeichnungen erhielt er 1973 den Förderpreis der Stadt Köln, 1976 ein Villa–Massimo–Stipendium, ebenfalls 1976 ein Fulbright–Stipendium als Gastautor an der University of Iowa, wo er seine zukünftige Frau Rita Dove kennenlernte, und 1979 eine Mishkenot Sha'ananim–Residenz der Jerusalem Foundation. Von 1974 bis 1976 gehörte er dem Bundesvorstand des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS) an. The Stain, die revidierte amerikanische Fassung seines in Deutschland 1979 veröffentlichten Romans Die Fesseln der Freiheit, erschien 1988.



Deborah Vietor-Engländer

Portrait von Deborah Vietor-Engländer Geboren und aufgewachsen in London. Studium an der Universität London, B.A. Tätigkeit beim BBC German Service und an der Polytechnic of Central London. Forschungsarbeit an der Fontane–Briefausgabe. Promotion in Tübingen. Bis 1992 an der Universität des Saarlandes, seitdem an der Technischen Universität Darmstadt.



Christina Viragh

Geboren am 23. Januar 1953 in Budapest, emigierte Christina Viragh 1960 in die Schweiz und besuchte das Gymnasium der Kantonsschule Luzern. Nach der Matura studierte sie 1973-74 Kunstgeschichte sowie französische und englische Literatur an der Universität Fribourg, ab 1974-80 Philosophie, französische und deutsche Literatur an der Universität Lausanne, wo sie mit Licence ès lettres (Lic.phil.I) abschloß.



Friedrich Voit

geboren 1947 in Heidelberg, seit 1978 in Neuseeland, wo er als Germanist an der University of Auckland lehrt. Forschungs– und Publikationsschwerpunkt deutschsprachige Gegenwartsliteratur, literarisches leben um 1800 und deutsch–jüdische Exilliteratur nach 1933. Herausgabe der Werke von Gerson Stern (Böschen Verlag, Siegen) seit 1999, Monographie zum Leben und Werk Karl Wolfskehl im europäischen und neuseeländischen Exil, 2005. Lebt in Auckland, Neuseeland.



Inge von Weidenbaum

Portrait von Inge von Weidenbaum Geboren in Kaschau (Kosice) / Slowakei. Juni 1945 Vertreibung. Kindheit, Schule und Studium in München. Seit 1963 Lektorin, Übersetzerin, Herausgeberin, Autorin. Arbeit für die Verlage Piper, Hanser, Fink in München. Sowie Suhrkamp & Insel in Frankfurt a.Main, Diogenes in Zürich, Wassmann aus Bremen, Wagenbach in Berlin, Edizione SE in Mailand u.a. Dozentin für "Neuere und Zeitgenössische Deutsche Literatur" an den Universitäten Gabriele d´Annunzio, Pescara (1983 – 89) und Cassino (1997 – 2000).



Ruth Weiss

Portrait von Ruth Weiss Geboren 1924 in Fürth, musste mit ihrer jüdischen Familie 1936 nach Südafrika emigrieren. Die Familie lässt sich in Johannesburg nieder. Nach Tätigkeit in einem Anwaltsbüro, bei einer Versicherung und einem Verlag, begann sie 1954 für verschiedene internationale Zeitungen und Zeitschriften zu schreiben. Sie setzt sich als Journalistin in Südafrika gegen die Apartheid ein, schreibt gegen das Apartheidssystem. In Südafrika wird sie zur Persona non grata erklärt und darf nicht mehr nach Südafrika reisen. Dann Tätigkeit in Südrhodesien. Sie begleitete die Unabhängigkeit Zimbabwes, verlässt auch dieses Land, lebt dann in England, Deutschland und Sambia. Ruth Weiss bereiste fast alle Länder Afrikas. 1989 lebt sie auf der Isle of Wight.



Livia Käthe Wittmann

1938 in Berlin geboren, Jugend in Budapest. Studium der Literaturwissenschaft in Budapest und Berlin. Promotion 1964 in Budapest. 1964–1967 Alexander von Humboldt Stipendiatin in Tübingen. Danach drei Jahre in Melbourne, Australien, Lehrtätigkeit an der Monash University im Fach Germanistik. 1971–2002 Lehrtätigkeit als Professorin an der University of Canterbury, Christchurch, Neuseeland. Seit 2002 der University of Auckland, Neuseeland, als Forschungsprofessorin angegliedert. Bücher und zahlreiche Publikationen auf dem Gebiet der Germanistik, Vergleichenden Literaturwissenschaft, Feministischen Literaturtheorie und Sprachphilosophie.



Christine Wolter

Portrait von Christine Wolter 1939 in Königsberg/Ostpreußen geboren, wo ihr Vater, der Architekt Hanns Hopp, bis zum Machtantritt der Nazis 1933 bedeutende öffentliche Bauten im Geist der Neuen Sachlichkeit errichtet hatte. Die ostpreußische Landschaft der frühen Kindheit an der Samlandküste hinterließ unauslöschliche Eindrücke. Nach der Flucht aus Ostpreußen kam die Familie zunächst in Radebeul bei Dresden, dann in Halle unter. 1950 siedelte sie nach Ostberlin über, wo der Vater an der Planung der „Stalinallee“, der „ersten sozialistischen Straße“ beteiligt war. C.W. studierte Romanistik, war als Verlagslektorin, Dolmetscherin, Übersetzerin, Herausgeberin tätig. 1970 wurde der Sohn Hanns geboren. 1978 siedelte sie aus der DDR nach Italien über.



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