Liste der Ehrenmitglieder
Aufgrund der Geschichte unseres Zentrums, die in ihren frühen Jahren im Wesentlichen von der Emigration und der Verfolgung durch die Nationalsozialisten geprägt war, möchten wir jene Frauen und Männer ganz besonders auszeichnen, die diese Zeit noch selbst erlebt haben und sowohl zur literarischen als auch geschichtlichen Aufarbeitung der Zeit von 1933-45 ganz entscheidend beigetragen haben.
Egon Schwarz
A leading scholar of 19th- and 20th-century German literature, Egon Schwarz, Ph.D., is one of the United States' most respected Germanists, internationally recognized for his writings on the poet Rainer Maria Rilke and the novelists Arthur Schnitzler, Hermann Hesse and Thomas Mann, among others.
Schwarz, the Rosa May Distinguished University Professor in the Humanities and Professor of German, taught at Washington University, St. Louis, for 32 years, during which time his book “Verbannung” was published (1964), the first major study of the literary exiles who left Germany because of Adolf Hitler’s regime.Fritz Stern
Fritz Stern wurde am 2. Februar 1926 in Breslau geboren. Sowohl sein Vater Rudolf Stern als auch seine Großväter waren Ärzte, während seine Mutter Käthe Brieger promovierte Physikerin war und sich später als Mathematik-Didaktikerin einen Namen machte. Stern besuchte das Maria-Magdalenen-Gymnasium in Breslau. Im September 1938 verließ die Familie wegen ihrer jüdischen Abstammung Deutschland und wanderte in die USA aus. Dort studierte Stern an der Columbia University in New York City, wo er 1946 seinen Bachelor- und 1948 den Master- Abschluß erhielt und 1953 bei Jacques Barzun zum Ph. D. promoviert wurde. Kurz darauf wurde er dort Assistant Professor, 1963 ordentlicher Professor, 1967 Seth-Low-Professor. Mit Unterbrechungen für Gastprofessuren und seine Tätigkeit am renommierten Institute for Advanced Study in Princeton 1969/70 blieb er bis zur Emeritierung 1997 in dieser Position.
Manfred Winkler
Geboren am 27. Oktober 1922 in Putila/Bukowina, Schulbesuch in Czernowitz. 1940/41 wurden Manfred Winklers Eltern und sein älterer Bruder von den Sowjets verhaftet und nach Sibirien verschleppt.
Er selbst entkam, da er zu dieser Zeit bei Verwandten in Czernowitz wohnte. Kurze Zeit später wurde er von den Rumänen zwangsverschickt und kehrte erst 1944 nach Czernowitz zurück.
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