Isolde Asai
Geboren am 23. Juni 1957 in Ummendorf. 1977–1981 Studium an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Erste Prüfung für
das Lehramt an Realschulen in den Fächern Deutsch und Katholische Theologie mit der Arbeit Untersuchungen zu Alfred Döblins
Theorie und Poetik des Romans (dargestellt am Beispiel der “Drei Sprünge des Wang–lun”). Aufgrund des Umzugs nach Japan und der
Geburt der Kinder Unterbrechung der Ausbildung. 1986–1988 Referendariat. Zweite Staatsprüfung für das Amt des Lehrers mit
fachwissenschaftlicher Ausbildung in den Fächern Deutsch und Katholische Theologie. 1989 Erwerb der Lehrbefähigung als Lehrer
für Deutsch als Fremdsprache am Goethe Institut Tokio. Dozenturen an der Literarischen Fakultät der Keio Universität,
der Fakultät für Internationale Kommunikation der Hosei Universität und der Juristischen Fakultät der Waseda
Universität.
Publikationen:
“Leidenswege”, in: Passacaglia für Barbara, München: Iudicium, 2004.
“Hundert Gedichte” (Hyakunin Isshu – urushi no rekishi), Übersetzung von Auszügen aus der Tankasammlung “Gendai Hyakuninisshu”
von Muroi Mitsuhiro, in: Hefte für Ostasiatische Literatur, Nr. 35, November 2003.
Die Jahreszeiten der heiligen Lust (Seinaru inja no kisetsu), Übersetzung des Lyrikbands von Shiraishi Kazuko, München:
Iudicium, 2004.
“Grenzflüsse treten über die Ufer” (Sakaigawa no hanran), Übersetzung des Prosagedichts von Isamu Wakabayashi, in: Aus
einem abgeschiedenen Land, Berlin: Alexander, 2005.
Die Tage mit Vater (Chichi to kuraseba), Übersetzung des Theaterstücks von Inoue Hisashi, Tokio: Komatsuza, 2006.