<h1>Exil–P.E.N.</h1><h2>P.E.N. Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland</h1>

Was gibt es Neues?


Holocaust-Gedenktag

Am 27 Januar 2015 hat der Westdeutsche Rundfunk zum Internationalen Holocaust-Gedenktag ein außergewöhnliches Tondokument aus dem Jahre 1961 publiziert.  Darin interviewen H.G. Adler und Hermann Langbein deutschsprachige Überlebende des KZ Auschwitz.
Die Autoren waren selbst in Auschwitz inhaftiert und gehörten später dem Internationalen Auschwitz Komitee an. Der Schriftsteller H.G. Adler (1910-1988) war von 1973 bis 1985 Präsident des P.E.N.-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland. Hermann Langbein (1912-1995) hatte einen bedeutenden Anteil am Zustandekommen des 1. Frankfurter Auschwitz-Prozesses 1963. 
Die Sendung und das Manuskript stehen bis Januar 2016 auf dieser Internetseite des Westdeutschen Rundfunks zum Download zur Verfügung.


Lesebühne

Thomas B. Schumann widmet sich seit vielen Jahren
als Autor, Sammler und Verleger der deutschen
Exil-Kultur ab 1933.

Im Freiraum stellt er das von
ihm entdeckte, erstmals im deutschen Sprachraum
veröffentlichte und von der Presse hochgelobte Buch

Der liebe Unhold

des Bauhausschülers und Exilautors
René Halkett (1900–1983) vor.

SO 01.02. 2015

Näheres hier



PENinfo 2014

Wir freuen uns, allen Freunden und Interessierten die neue

PENinfo 2014

zur Verfügung stellen zu können.

 

Verbunden mit einem guten Wunsch zum friedlichen Jahresende,

viel Spaß beim Lesen, 

aber auch Nachdenken

 

Gabrielle Alioth & Andreas Reiter & Hubert Dammer



WIP - SEASON'S GREETINGS

VON ESTHER DISCHEREIT

copyright Fotos Naa Teki Lebar

Am 17. Dezember 2014 an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien durchgeführte PEN-Schreibaktion.

Die 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses  

Individuelle Produktion

des Instituts für Sprachkunst schrieben an zahlreiche Autorinnen und Autoren in der ganzen Welt.

Wir zeigen hier Informationen,  Postkarten und Fotos von der Aktion.



In Memoriam Ralph Giordano (†)

Ralph Giordano (1923 – 2014)

Ralph Giordano (1923–2014) Copyright dpa

Mit Bestürzung und tief empfundener Trauer  haben wir die Nachricht vom Tode unseres Ehrenmitgliedes Ralph Giordano empfangen.

 

Um es mit den abschließenden Worten des Nachrufes von Roland Kaufhold zu sagen:

"Abschiede prägten Giordanos letzte Lebensjahre. Der Tod seiner zwei Ehefrauen an Krebs setzte ihm schwer zu. Und doch hat er seine bemerkenswerte publizistische Produktivität nie abbrechen lassen. Sie war seiner Verbundenheit mit den Ermordeten geschuldet. 2007 legte Giordano mit Erinnerungen eines Davongekommenen noch einmal eine grandios geschriebene autobiografische Schrift vor.

Sie hat viele Leser gefunden. 2010 erschien ein Tagebuch Mein Leben ist so sündhaft lang, 2012 folgte Von der Leistung kein Zyniker geworden zu sein – ungebrochene publizistische Kontinuitäten eines Unermüdlichen.

»Ich bin ein Glückskind und weiß das auch«, bemerkte Ralph Giordano in seinen Erinnerungen ganz nebenbei.

An diesem Mittwoch ist Ralph Giordano im Alter von 91 Jahren gestorben.

 

 

Den kompletten Nachruf von Roland Kaufhold [in:  Jüdische Allgemeine] können Sie hier nachlesen.

Eine wunderbar in Worte gesetzte Erinnerung von Marko Martin können Sie hier nachlesen



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